| lyric | 1. So ein Tal gibt es nirgends mehr, nbiemals, fürwahr, wo die Bäche munter rinnen wie Silberschein klar. Erst verebben muß mein Atem, mein Lied allzumal, bis mein Herz nicht mehr glüht für mein liebreiches Tal.
2. Es berührt nicht allen mich der Hauch der Natur, nicht die Reinheit der Gewässer, die sattgrüne Flur, nicht die Hügel, die umranden das Tal ringsumher: Es ist mehr, ja, ich fühle viel mehr.
3. Hier im Tal lebten Freunde, sie standen mir nah. Wie die Bäche, wie die Hügel, so waren sie da. In der Kindheit, in der Jugend: das Tal uns verband. Was geschah, was verging, bleibt ins Herz mir gebrannt. |