| lyric | 1. Wir zogen fort von Piemont und unser Ziel, das war Lyon. Die Schuhe drückten uns gar sehr und unsre Schritte wurden schwer. Und im Beutel war leere Weite, oben nichts und unten nichts, nichts auf der Seite. Unser letzter Sou gab nicht viel her, vorne nichts und hinten nichts, da war nicht mehr.
2. Wir traben in ein Gasthaus, denn arg uns quälte Magenpein. Der Wirt, das war ein harter Mann, bot uns als Fleisch Trapp-Trapp nur an. Es gab Rippen, die lang schon rochen, oben nichts und unten nichts, nur Haus und Knochen. In den Keller schlichen wir uns ein, vorne nichts und hinten nichts, da war kein Wein.
3. Der Wirt bekam den letzten Sou, von jedem Schuh den Staub dazu. Wir zogen fort auf freiem Feld und schliefen unterm himmelszelt. Um uns her nichts als leere Weite, oben nichts und unten nichts, nichts auf der Seite. Weiter ging es ohne Hab und Gut, vorne nichts und hinten nichts, doch wohlgemut. |