| lyric | 1. Fallende Blätter im Winde verweh'n, Nebel durchwandern Wiesen und Felder, bunt wird das Kleid uns’rer heimischen Wälder, Tage so schnell vergeh’n.
Schön war die Zeit, auf der Rasenbank zu träumen, Hand in Hand zu zweit durch das Wiesental zu geh’n. Entschwunden sind die Stunden, nur die erinn’rung bleibt in uns besteh’n.
Nackt sind die Zweige, der Himmel so trüb, welk alle Blumen in Wiesen, Feldern, und alles Laub in den herbstlichen Wäldern im rauhen Wind verblieb.
Schön war die Zeit, in der Sommersonnenwende übers Moor zu zweit zu den Rosen hinzugeh’n. Sie sprachen von Lieb ohn Ende, die Stunden sie schienen uns still zu steh’n.
Wo blieb der Blumen bezaubernder Duft, wo ist des Himmels klarsicht’ge Bläue, wo die der Liebe geschworene Treue? Ist sie zerronnen, kaum begonnen?
Alles schweigt rings um, die nackten Zweige, sie bleiben stumm! Blätter fallen, Nebel wallen, Herbstwinde weh’n über Täler und Höh’n!
2. Sturmwinde brausen im herbstlichen Ried, dunkle Gebilde, lasten wie Schatten in wehmöt’gem Bangen auf Seele und Gemüt. |