| lyric | Nun ist's vollbracht! Du kehrst zur Heimat wieder; hier oben dir der Frieden nicht erblüht. Ich wollt’s erfahren, um wieviel besser denn die Wesen sind, in denen eine Seele wohnt; deshalb raubt ich Bertolda aus der Fischerhütte und sandte dich dahin.
Mein teures Kind, vergib; und magst du mich auch grausam wähnen, ich bin es nicht, ich bin es nicht! O trockne deine Tränen.
Wo bin ich? Bei den Deinen. O laßt mich, laßt mich weinen! Ihr ahnet nicht, wie Liebesleiden und Liebesfreuden so gleich sich, so verschwistert sind! Er kann das Band nicht trennen, das unsre Seelen einst vereint.
Schau hin! Wo jene Kerzen brennen, geschieht, was dir unglaublich scheint. So ist es wahr? O du mein Liebling, fahr hin, es ist um dich gescheh’n!
O kehr’ zurück, mein eitel Sehnen ist nun gestillt, o kehr’ zurück; bald fließen milder deine Tränen, bald lacht dir wieder stilles Glück.
Schwanensang tönet wieder auf dich nieder, wo der Meineid nimmer wohnt, wo nur ew’ger Friede thront.
Ich kehr zurück , denn eitel Sehnen ist nun gestillt, ich kehr’ zurück; doch nie versiegen meine Tränen, denn ohne ihn lacht mir kein Glück, nein, nimmer! |