| lyric | O wunderbare Sommernacht, Unfaßbar majestät’sche Pracht; Du gold’ner See im Mondenglanz, Du ferner stiller Berge Kranz,
O demantblitzend Wellenreich, Wie funkelt’s Meteoren gleich, Wei wallt, wie strahlt es hin und her Der ganze See ein Feuermeer.
Ein Silberschleier duftig ruht Umfangend leis die leichte Flut; Von ferner Ufer dunkeln Höh’n Haucht es wie trauter Geister Weh’n.
Vieltraute Nacht, voll Himmelslicht, Wiegt ein das müde Angesicht Der dunkeln Erde, leise, sacht; O wunderbare Sommernacht! |