| lyric | 1. Seht, der Schneemann schmelzet schon, hat gehört den süßen Ton aus der Vöglein Kehlen, kann es nicht verhehlen, hat gespüret sicher auch jenen milden, linden Hauch von der lieben Sonnen, bald ist er zerronnen.
2. Wenn verblüht der Apfelbaum, ist auch aus des Frühlings Traum, kommt der Sommer gangen, woll’n darum nicht bangen, läßt doch wachsen und gedeih’n, Bauer, du mußt fleißig sein! Helfen Sonn’ und Regen dir zu reichem Segen!
3. Seht, die Felder werden weiß, und die Sonne brennt si heiß. Reift der Herbst die Früchte in dem goldnen Lichte, jetzt erst ist die rechte Zeit, und der Bauer ist bereit, alles einzubringen, kann dazu noch singen.
4. Wenn der Schnee bedeckt das Land, ruht die feliß’ge Bauernhand. In den warmen Stuben scherzen Magd und Buben, treiben Schabernack und Spiel, keiner, dem das nicht gefile, aber alle wissen: Schöner ist: Schaffen müssen! |