| lyric | 1. Vivat der Bauer, vivat hoch! Ihr sehtes mir nicht an; ich habe nichts und bin wohl doch ein großer, reicher Mann.
2. Frühmorgens, wenn der Tau noch fällt, geh ich vergnügt im sinn gleich mit dem Nebel naus aufs Feld und pflüge durch ihn hin.
3. Und sehe, wie es wogt und zieht rund um mich nach und fern, und sing dazu mein Morgenlied und denk an Gott, den Herrn.
4. Und wenn die jugne Saat aufgeht, wenn sie zum Ähren schließt, wenn so ein Feld in Hocken steht, wenn Gras gemähet ist.
5. O, wer das nicht gesehen hat, der hat des nicht Verstand. Man trifft Gott gleichsam auf der Tat mit Segen in der Hand.
6. Ich habe viel, das mein gehört, viel Gutes hin und her. Du droben hast es mir beschert, beschere mir noch mehr.
7. Gib, daß mein Sohn dir auch vertrau, weil du so gnädig bist, lieb ihn und gib ihm eine Frau, wie seine Mutter ist. |