| lyric | 1. Die Dämm'rung sinkt aufs Schweizerland; da rings hebt an ein mächtig Klingen, und tausend Glockenstimmen singen, von Stadt und Dorf, von Berg und Thal, von allen Thürmen ohne Zahl, und kein Kapellchen ist zu klein, es jubelt in den Chor hinein: du liebe, du freie Schweiz!
2. Es schwand der Klang in dunkler Nacht; da sieh! Auf alle Höh’n sind Funken vom Firmament herabgesunken, und möchtig strahlt im Feuerkranz vom Mythen her des Kreuzes Glanz; es steckt ein leuchtend Flammenreis der ärmste Aelpler auf zum Preis der lieben, der freien Schweiz!
3. Die schöne Nacht ist längst dahin, doch oftmals, wenn in stillen Stunden ich mich allein mit mir gefunden, erwacht aufs Neu’ der Feuerschein, und mächtig hallt’s im Busen mein: Uns schützte, Höchster, deine Hand, so schirme stets mein Vaterland, die liebe, die Freie Schweiz! |