| lyric | 1. Sur la rout' de Montpellier, an dem Rande der Chaussee, hat ein armer Cantonnier, sein erbärmliches Metier.
Er muss hämmern, er muß klopfen hier tagaus und tagein, und er hämmert und er klopfet immerzu die Kieselstein. Gar nicht weit von Montpellier.
Kommt doch da des Weges ein feiner Herr vorbei, und denkt, da muß doch, so denkt er, was sein.
2. Und er kommt auf der Chaussee zu dem armen Cantonnier, stellt sich for ihn hin: „Hat denn diese Arbeit Sinn?“
Diese Hämmern, dieses Klopfen hier tagaus und tagein, bringt dir das denn etwas ein? da sagt zu ihm der arme Wicht: „Zum Pläsier, tu’ ich es nicht.“
Der steht nun am Rande, schaut weiter lässig zu, diesem armen, braven Mann, so redlich sich müht ohne Ruh.
3. Schließlich sagt der Cantonnier: „Sehr verehrter Herr Mosjöj, so wie ich Sie vor mir seh’, haben Sie in Montpellier wohl ein besseres Metier.
Leider ist in dieser Welt so vieles falsch noch bestellt, leider bin ich kein Mosjöh, denn ich muß schaffen für mein Geld! auf der Chaussee als Cantonnier! C’est la vie! Mein Herr, adieu! |