| lyric | 1. Bei Schaf und Rind auf stiller Flur die Schar der Hirten wacht, ganz aufgeschlosse, sternerhellt und seltsam ist die Nacht.
2. Der Hirtenknab ein Träumlein spinnt, der Greis im Silberhaar, so manche Nacht zurück er sinnt, doch keine war so klar.
3. Wie diese Nacht auf stiller Weid’ da ihm des himmels Glanz mit unnennbarer Hoffnungsfreud die Seele füllet ganz.
4. Er sieht die Sterne doppelt schön am Himmelsbogen stehn und hört des Brunnens frischen Quell’ geheimnisvoller gehn.
5. Es geht ein Hoffen durch die Schar, dass bald der Retter naht; i heilge NAcht, so sternenklar, o Stunde voller Gnad’. |