| lyric | Willkommen, heller Frühlingsklang! Willkommen, nach langem bangen Winterschweigen, willkommen Frühlingsklang!
Nun rührt der Saft sich inden Zweigen und in der Seele der Gesang. Es wandelt unter Blüthenbäumen die Hoffnung übers grüne Feld: ein wundersames Zukunftsträumen fliesst wie ein Segen durch die Welt.
So wirf denn ab, was mit Beschwerden, oh Seele, dich gefesselt hielt, du sollst nioch werden wie der Vogel, der mit der Schwing’ im Blauen spielt.
Der aus den kahlen Dornenhecken die rothen Rosen blühend schafft, er kann und will auch dich erwecken aus tiefem Leid zu junger Kraft.
Und sind noch dunkel deine Pfade, und drückt dich schwer die eig’ne Schuld, o glaube, größer ist die Gnade, und unergründlich ist die Huld.
Lass nur zu deines Herzens Thoren der Pfingsten voller Segen ein, getrost, und du wirst neu geboren aus Geist und Feuerflammen sein. |