| lyric | 1. Einst zog ich hin durchs Blumenland, im Herzen trüb und böse, und spähte, ob ich niemand fänd, der mir die Zukunft löse. Und als mir so die Seele voll, im fernen Forst der Ruf erscholl: gugguh, gugguh!
2. Ich setzte mich ins kühle Gras und frug den Vogel trübe, wie manches Leid mich noch erwart’, bis ich daran wohl stürbe. Und bis auf hinter zählt ichbang, und immer noch der Vogel sang: gugguh, gugguh!
3. So sag’ mir auch der Freuden Zahl, rief ich, als er beendet, die mir ins arme Erdental der Himmel wohl noch sendet. Und bis auf Hundert zählt ich sie, und immer noch der Vogel schrie: gugguh, gugguh!
4. Da hüpfte ich im Maiengras und lachte mit der Sonne, erkennend, daß der Winterqual stets folgt die Lenzeswonne. Und als mir so die Seele voll, im Wald es fröhlich weiter scholl: gugguh, gugguh! |