| lyric | 1. Es stohd es Hüüsli z'hinderisch im liebe Alpetal. Es Chind, wi deet eis z’finden isch, das g’sehsch nid überall. ’s hed bruuni Äugeli wi-n-es Reh, zwee Zöpf us Sydeflachs! Das härzigst Scnörrli, wo’d channst g’seh, es Gsichtli bruun wi Wachs.
O du mis Ländermeiteli! Tue doch nid gar so schüüch! Es wär dis chliine Chämmerli für mich es Königriich!
2. E Maibaum winkt im Sonneglanz vom Wirtshuus höch am Wald: deet füehr i dich zum Aelplertanz, zum erste Walzer bald. E Chilbichrapfe uf-em Huet, es Chrüegeli süesse Wii! Was uf d’r Wält isch doch so guet, was chönnt ne schöner sii!
O du mis Ländermeiteli! Tue doch nid gar so schüüch! Us diine AUge nur e Blick, wi wär i doch so riich.
3. Zieh du e Ländler, Musikant! Jetz hend de d’Meitschi d’Wahl! Doch gid me Liebste mir ni d’Hand, so goh-n-i us-em Saal. Und sett si mit eme-n-andere gah, so weiss i, was i tue! I reise nach Amerika, de hed mis Härz de Rueh.
O du mis Ländermeiteli! Tue doch nid gar so schüüch! I be-ne- arme Buurebueb, dochläbi nur für dich.
4. E Buurebeub, das wär scho rächt; doch zu me Königriich bruucht’s meh als e Mälerchnächt, doch wär’s am Aend je gliich. De wenn du mit mir huuse wtt, g’hört üs die ganzi Wält! Im Himmelriirch hend d’Aengeli au keis e Rappe Gäld.
O du mis Ländermeiteli! Tue doch nid gar so schüüch! Jetz hemmer de uf Aerde scho es chliises Himmelriich! |