| lyric | 1. Der Sommer zog ins schöne Land; mit seiner goldnen Sonnenhand hater gereift das gelbe Korn und färbt schon blau des Weines Born.
Und rot die Äpfel in den Zweigen und rote Rosen kann erzeigen, die winden wir in Duft und Glanz mit Nelken weiß zu einem Kranz.
Das junge Lockenhaupt zu schmücken, die jungen Herzen zu entzücken; ein Jubel auf zum blauen Zelt! In rosen prangt die schöne Welt.
O Sommertraum, o Rosenzeit! Und junge Liebe im Geleit! O Sommertraum, o Sommerlust! Und Friede, Freud in jeder Brust!
2. Der Sommer zog ins Alpenland; die Rose blüht im Rotgewand und Erika und Enzian Blaublume hat mir’s angetan.
Der Alpenkinder Augen glänzen und wollen unsre Locken kränzen. Wir steigen in das Wiesental und wandern durch den grünen Saal.
Wir wollen Sonnegrüße bringen, vom Berg ins Tal und jubeln singen; Alprosen fein und Enzian! Blaublume hat mir’s angetan.
3. Zu Berg und Tal der Sommer lacht und malt die Welt in goldner Pracht; er kockt am Hang aus Schnee und Eis die Sammetblumen Edelweiß.
Und alle Blümchen nah und ferne, sie neigen sich vor diesem Sterne, und Alpenros und Enzian, sie schmiegen sich der Schwester an.
Ob man uns liebt und wir gefallen, die Feinste bist du von uns allen; des Tales Rose sei der Preis! Bergkönigin ist Edelweiß. |