| lyric | Die Welt ist doch am schönsten, wenn schüchtern unterm Hag die ersten Schlüsselblumen blühn am sonnigen Märzentag. Wenn Frühlingswolken schimmernd gehn, da meint man: Alles wird geschehn, was wir in Wintertagen erträumt mit Sorg’ und Zagen.
Wohl hüllt der Mai die Erde ins schmucke Brautgewand, zwingt jeden Mund zu Scherz und Sang mit sinem Flittertant. Doch was er immer bringen mag, ich denke an den Märzentag, wo Winterschnee und Bangen zerronnen und vergangen.
Die erste Lieb’ im Herzen als Kleinod scheu verwahrt, das ist die selige Märzenzeit mit Blüten rein und zart. O Träumlein, reich an Glück und Qual, dich wollt’ ich träumen noch einmal! Ein ferner süßer Schimmer, vorbei für immer. |