| lyric | 1. Ein frischer Hirtenknab, der hütet seine Schaf, nickt ein und sinkt in Schlaf. Lämmlein ruhn im Gras.
2. Ein schönes Fräulein - ei! kommt zagen Schritts herbei sieht Schaf und Schäferei: Hirt, mein hirt, wach auf!
3. Sie küßt ihn auf den Mund, ihr Herzchen pocht sich wund. Ich sehn mich noch zu Grund, Hirt, mein Hirt, nach dir!
4. Sie spricht: erwache doch, die Sonne steht schon hoch, die Herde läuft dir noch Hirt, gib acht davon!
5. Dir, Liebster, ging ich nach, ließ ferne Haus und Dach und bin allein so schwach. Hirt, behüte mich!
6. Er staunt in ihren Blick, ein Himmel staunt zurück, O Bläue, o Musik! Welch ein Hirtentraum.
7. Die Herde ruht im Tau. Er küßt das Fräulein schau! als sein junge Frau: süße Schäferin! |