| lyric | 1. Vier Weberlein kamen zum Buttermarkt hin. doch die Butter war teuer wie Schwüre. Sie hatten nur Gröschlein im Säckel drin und sie kauften ein Pfund, alle viere.
2. Sie hätten die Butter gerne eingetan ind blinzelten hin wie die Eulen. So sprachen sie’s Mütterchen freundlich an: „Ach, wollt ihr sie uns nicht teilen?“
3. Sprach’s Mütterlein: „Freilich, so gebt sie nur her, ichbin dich ein Frauchen von Ehre. Ichweiß ja, die Weberlein plagen sich sehr, Ja, wenn es ein Goldklumpen wäre!“
4. Was sollten die Weberlein Herren sein? Sie haben nicht Häuser noch Erben. Verirrt scih ein Mäuschen in’Schrank hinein, so muß es vor Hunger drin sterben.
5. Und ist es gestorben, das Mäuschen klein, wo mögen sie’s aber begraben? Das Gräblein mag unter dem Webstuhl sein, mag Röslein und Immergrün haben. |