| lyric | gross der Herr zu allen Zeiten, heute gross vor aller Zeit! Rührt die Cymbel, schlagt die Saiten, lasst den Hall es tragen weit.
Zieh’ ein Hirt vor deinem Volke, stark dein Arm, dein Auge Gluht. Und das Meer hört deine Stimme, thut dem Zug sich auf, wird Land, und das Meer wird Land.
Scheu des Meeres Ungethüme schau’n durch die grystall’ne Wand, und das Meer hört deine Stimme, thut sich auf dem Zug, wird Land. Wir vertrauten deiner Stimme, traten froh das neue Land.
Doch der Horizont erdunkelt, Ross und Reiter löst sich los. Hörner lärmen, Eisen funkelt, es ist Pharao und sein Tross. Herr, von der Gefahr umdunkelt, hilflos wir, dort Mann und Ross.
Und die Feinde mord entglommen, drängen nach, den sichern Pfad, jetzt und jetzt. Da horch! welch Säuseln! Wehen, Murmeln, Dröhnen, horch!
Sturm! ’s ist der Herr in seinem GRimme, einstürzt rings der Wasser Thrum, Ross und Reiter, Mann und Pferd umsponnen, eingewickelt im Netze der Gefahr, zerbrochen die Speichen ihrer Wagen, todt der Lenker, todt das Gespann.
Tauchst du auf, Pharao? hinab, hinuntern in den Abgrund, schwarz wie deine Brust.
Schrecklich hat das Meer vollzogen, lautlos rollen seine Wogen, nimmer gibt es barg, Frevlergrab zugleich und Sarg.
Drum mit Cymbeln und mit Saiten lasst den Hall es tragen weit, gross der Herr zu allen Zeiten, huete gross vor aller Zeit. |