| lyric | 1. Bei all den kleinen Kinderlein gibst manchen großen Schmerz, hat’s Püppchen was am Fingerlein, bricht Mutti fast das Herz, dann kommt die Mama schnell herbei, nimmt’s Kindchen auf den Schoß und sagt bedauernd „Ei, ei, ei, was hat mein Kindchen bloß?“ Bewegt sie es ans Herze zieht und singet ihm zum Trost das Lied:
Ref.: Heile, heile, Gänsje ’s ist bald wieder gut, ’s Kätzje hot e Schwänzje, ’s ist bald wieder gut. Heile, heile, Mäusespeck, in hundert Jahr is alles weg!
2. Und ist das Kindchen größer dann, erwacht im Herz die Lieb, es dreht sich alles um den Mann, den bösen Herzensdieb. Und wenn das Herz in Flammen steht vor Liebe, Lust und Glück, der Mann gar oft von dannen geht, lässt weinend es zurück. dann singt die Mutter angst und bang das Lied, das sie dem Kind einst sang:
3. Das Leben ist kein Tanzlokal, das Leben ist sehr ernst, es bringt so manche Herzensqual, wenn du es kennen lernst, doch brich nicht unter seiner Last, sonst wärest du ein Tor, und trag, was du zu tragen hast, geduldig mit Humor und denk dein ganzes Leben lang ans Lied, das dir die Mutter sang:
4. Wär ich einmal der Herrgott heut, so wüsste ich nur ääns: ich nähm in meine Arme weit mein arg zertrümmert Määnz und streichelt es ganz sanft und lind und sag: Hab nur Geduld, ich bau edich wieder auf geschwind, du warst doch gar nicht schuld, ich mach dich widder wunnerschee, du kannst, du darfst nit unnergeh! |