| lyric | Wie Blei liegt die Hitze über der Stadt. Kein Lüftchen regt sich. Niemand mag recht arbeiten. (Musik zu Ende) Gegen vier Uhr überzieht sich der Himmel mit schweren, schwarzen Wolken. Auf dem Heim- weg vernehme ich fernes Donnerrollen
Eilig laufe ich unserm Hause zu. $
Da zuckt auch schon der erste Blitz, und ein gewaltiger Donnerschlag folgt.
Wild fährt der Wind durch die Strassen. Staub wirbelt auf.
Wie ich daheim ankomme, schliesst meine Mutter eben die Fensterläden auf der Wetterseite.
Schon bricht das Gewitter mit aller Macht los. (Musik unterbricht auf ein Zeichen hin) Grelle Blitze schiessen vom nachtschwarzen Himmel, und unheimlich kracht der Donner.
Endlich fallen die ersten, schweren Tropfen, und bald rauscht ein heftiger Regen hernieder.
Nach kurzer Zeit aber zieht das Gewitter wieder ab. Ich öffne das Fenster und lasse kühle Luft ins Zimmer strömen. |