Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Chunsch zu de Bude us

Liedtext

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first_line1. Chunsch zu de Bude us
lyric1. Chunsch zu de Bude us
und häsch no d'Büez im Gnick
und i de Ohre s'Ohresuuse.
Häsch immer no es Gschtürm im Chopf
und schmöcsch nach Fabrik
und wettsch am liebschte grad go pfuuse.
Dänn ziehts di zmal in Schrebergarte usse schtatt i Kahn
und uf dis minzig bitzli eigni SCholle,
und pflanzoisch dini Chabis
uf zwee Are nägb de Bahn
und alles andrei söll de Tüüfel hole.

De Schrebergärtli-Blues,
de Schrebergärtli-Blues,
de Schrebergärtli-Blues,
dä tönt zum Gartehüüsli us.
Und s’losed nur e Gugu
und e chliini Haselmuus,
das isch jetzt de Schrebergärtli-Blues.

2. Am Samschtig i de hergottsfrüehni
picklisch scho wie lätz
die andre chönnt das nöd begriffe.
Du machsch es Paradiesli
us dim chline Garteplätz
und stopfsch dr dini Tubakpfiffe.
Da schmöckts so schön
nach Müüsliblätter, Peterli und Lauch,
nach Z’nüni und nach Blueme und nach Ärde,
und überallem ine liit de Duft vo Studerauch,
da chöntsch diräkt e chli romantisch werde.

De Schrebergärtli-Blues,
de Schrebergärtli-Blues,
de Schrebergärtli-Blues,
dä tönt zum Gartehüüsli us.
Und langsam tued au d’Grossschtadt
ihri Auge uzue vor Pfuus
das isch jetzt de Schrebergärtli-Blues.

3. Fritig chlämt e keine und e keine haut's is Näscht,
am Fritig mues es Fäschtli stiige.
Am Fritig da hät d'Schrebergartesiedlig wider Fäscht
s'gaht zue wie ide Dameriege.
S'wird brötlet und s'wird tanzed zwüsched Chopfsalat und Chööl und jede mag es Schlükkli Wii verliede.
Und wänn de letschti heizu isch und's Schluss isch mit Gragööl, dänn platzisch fascht vor Glück und Seelefriede.
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