| lyric | 1. Der Sonntag verregnet, ist dir schon oft begegnet, das wurmt dich dann kräftig und du schimpfst laut und heftig! Doch reibt sich hingegen bei Regen und bei Sturm vor lauter Freude seine Hände der kleine Regenwurm!
Ref.: So ein Regenwurm hat's gut, so ein Regenwurm hat's fein, ach könnt' ich doch ein Regenwurm, ein Regenwürmchen sein! So ein Würmchen hat kein Blut, so ein Würmchen hat kein Herz, drum fühlt ja so ein Regenwurm auch keinen Liebesschmerz. Doch bei mir, im Innern, da tobt ein wilder Sturm, ich möcht' sie höflichst dran erinnern: ich bin kein Regenwurm! So ein Regenwurm hat's gut, so ein Regenwurm hat's fein, ach könnt' ich doch ein Regenwurm, ein Regenwürmchen sein.
2. Die Löwen und Affen, die Geier und Giraffen, die Frösche und Mäuzse, die Walfische und Läuse. „Brehm’s Tierlebe“ nennt sie und vieles ausserdem, doch was ich hier zum Vortrag bringe, das steht noch nicht im „Brehm“!
3. Beim Menschen, oh Jammer, ist Liebe oft ein Drama! Doch hat sein Pläsierchen an Liebe jedes Tierchen. Ob schön jetzt ob häßlich, ein Wurm macht sich ncihts draus: es sieht ja jeder Regenwurm so wie der andre aus! |