| lyric | 1. Es war Frühling da gingen wir beide durch die Felder mit frohem Gesicht, tief im Herzen den Lenz und die Freude an den Herbst dachten wir damals nicht.
Aber nun ist er doch schon gekommen und viel schneller als ich gedacht, nun ist alles so leer, nun ist alles so schwer, ist vorbei was mich glücklich gemacht.
Ref.: Roter Mohn, warum welkst du denn schon, wie mein Herz sollst du glüh'n und feurig loh'n. Roter Mohn, den der Liebste mir gab, welkst du weil ich ihn schon verloren hab? Rot wie Blut, voller Pracht, warst du noch gestern erblüht, aber schon über Nacht ist deine Schönheit verblüht. Roter Mohn warum welkst du denn schon, wie mein Herz sollst du glüh'n und feurig loh'n.
2. Ja, so geht’s mit dem Mai und der Freude, eh’ man’s denkt, sind sie beide vorbei, und voll Sehnsucht erträum’ ich mir heute, daß es jetzt so wie damals noch sei.
Und dann spiel’ ich, aus seligen Tagen, auf der Laute ein altes Lied; ach, wie war es so schön, und ich kann nicht versteh’n, warum alles vergeht und entflieht. |