| lyric | Das Fräulein Resi liebt den Franzl und der Franzl die Marie! Doch die MArie, die liebt den Gustl von dem Gasthof vis-a-vis!ERst war’n sie alle vier sehr glücklich, doch dann kam die Mischkulanz! GRad wie der Gustl die Marie küßt, sieht’s die Resi und der Franz!
Ref.: Ja, das sind hallt Wiener G’schichten, die täglich bei uns hier passier’n, weil die süssen Wiener Mäderln ihre Herzerln zu schnell verlier’n! Denn sie können so schwer „nein“ sag’n, und sie küssen so viel gern! Ja, das sind hatl Wiener G’schichten, schon uralt und stets modern!
2. Ein Jüngling lernt ein Mädchen kennen, schwört ihr, ewig treu zu sein! Gleich sieht man hell das Herzerln brennen, und die Jungfrau sagt nicht „nein“! Erst grosses Glück und Wurstelprater, erstes Busserl, viel zu g’schwind! Drum folgt auch bald ein Riesenkater, er ist fort, sie kriegt ein Kind!
Ref.: Ja, das sind hallt Wiener G’schichten, die täglich bei uns hier passier’n, weil die Liebsleut meist aus Liebe, statt zu lieben, sich nur seckier’n! Denn sie können so schwer nachgeb’n und sie streiten so viel gern! Ja, das sind hatl Wiener G’schichten, schon uralt und stets modern!
3. Man sagt, in Wien gibt’s nur Verliebte, da flieg’n d’Busserln hin und her! Doch da die Liebsleut’ harte Köpf’ hab’n, das ist nicht so populär! Ich kennen zwei, die sind vor Liebe und vor Sehnsucht schon ganz krank! Jedoch zum Küssen hab’n’s nie Zeit g’habt, dafür raufen s’stundenlang! |