| lyric | 1. Noch blühen die Sterne am himmlischen Zelt, umfängt uns die schimmernde Nacht, doch blad hebt ihr Antlitz die schlafende Welt, zum Tage, zum neuen , erwacht! Doch uns bringt der Tag, der zu leuchten beginnt, nicht Freude für’s liebende Herz, er bringt, weil vom Schicksal verlassen wir sind, den Abschied mit all seinem Schmerz!
Ref.: Immer und ewig trag’ ich im Herzen heimlich dein schönes Bild, wenn ich auch von dir geh’ und dich nie wiederseh^! Immer und ewig bleibt meine Sehnsucht brennend unerfüllt, was auch gesehen mag, so wie am ersten Tag! Niemals führt mein Weg zu dir zurück! Niemals find’ och wieder solch ein Glück! Eins nur bleibt mir: Von dir zu träumen, denn immer und ewig trag’ ich im Herzen heimlich dein schönes Bild; wenn ich nun scheiden muß, sag’ ich beimletzten Kuß: „Ich liebe dich.“
2. Es tönt vom Kanale ein zärtlicher Sang, wir haben ihn oftmals gehört! In so vielen Nächten hat uns dieser Klang mit all seinem Zauber betört! Nun sinkt unser Glück in den Abgrund der Zeit, wir stehen zum letzten mal hier. Es fliehen die Stunden, bald ist es soweit, dann sag’ ich, Geliebte zu dir. |