| lyric | Schwer von Jasminduft, weht aus dunklen Gärten Der Mittagswind: Ich denke euer, die ihr Spielgefährten Mir wart als Kind.
Der Tulpenbaum mit grünen Blumenbechern, Drin Nektar quillt, Der gute Birnbaum, der uns kleinen Zechern Die Hand gefüllt.
Vorüber eilt man scheu dem feuchten Grunde, Wo moosbefleckt, Dämonenbös mit schwarzem Schlangenmunde Der Brunnen schreckt.
Ein Ton von Bienen, die den Honig mischen, Summt überall, Unendlich klagt des Nachts aus Duftgebüschen Die Nachtigall.
Ein Garten war, da blühten Georginen Im Purpurflor Und Sonnenblumen mit des Cherubs Mienen Am offnen Tor.
Mohnpuppen kamen auch, die schön berockten, im grünen Schal, wenn die Holunderblütenküchlein lockten, zu duftgem Mal.
der weiße Elefant verbarg im Grase sein Rosenrohr, das rote Bällchen sich als Seifenblase im Blau verlor.
Es weht mich an, Erinnerungen trunken, der Mittagswind. An alte Gärten denk ich, die versunken auf immer sind. |