| lyric | 1. In Hamburg an der Waterkant gibt’s Bohnen, Beern und SPeck. VonHamburg an der Waterkant, da kriegt mich keiner weg! Gäb’s Hamburg und St. Pauli nicht, der Köhm wär’ mir vergällt. Was wär’ die ganze Waterkant ohne das Tor zur Welt!
1. Aber Hamburg ist ja du, und dahinter ist das Meer. Und die weite Welt ist nach durch den Überseeverkehr. Und mit immergrünem Dach steht der Michel stolz im Wind. Und im Hafen ist Krach, dass die Büchsenmilch gerinnt.Und der Lukenvitz, der schreit: denn die Ladung passt nicht rein. Das Klavier ist viel zu breit und die Luke viel zu klein. Und der Schauermann im Schmook mit dem Zampelbüdel um ruft von achtern: „Du mi ook!“ Aber keiner weiss, warum.
2. Aber Hamburg ist ja du, und die Ladungsbrücken stehn. Und die Deerns von fern und nah woll’n ja auch vor Anker gehn. Jeder Fahrensmann kriegt Mumm, wenn er Alsterwasser schmeckt. Und Kolumbus hat darum erst die Reeperbahn entdeckt. Kiek, da kommt der Käpten Schmidt, schwer bestückt mit Köhm und Korn. Jung, wenn der Haus betirtt, kriegt er’n Feudel um die Ohr’n. Wenn’s den Kranmann oben juckt und er spuckt von seinem Kran und ein Kahn kommt, wenn er süpuckt, fährt die Spucke unten Kahn.
3. Aber Hamburg gibt es ja, und die Werften, gottseidank! Und auh Altona ist nah, und die Elbchausee ist lang. Und wat Planten heisst und Blom’, ist ein wahres Paradies. Und beim Rummel auf dem Dom gibt es Affenschwanz amSpiess. Ein Gewoge wie ein Meer braust den Jungefernstieg entlang. Junge, Junge ’so’n Verkehr passt in keinen Kleiderscharnk. Jeder sollte dann und wann auf die Lombardsbrücke gehn. Gehn die Lampen ringsum an Junge, Junge, ist das schön! |