| lyric | 1. Meine Tante wohnt im russischen Reich, die große Katharina. An Macht kommt keine Fürstin ihr gleich, der großen Katharina! Und da ich viel Familiensinn in meinem Busen hege, fahr ich oft zu der Tante hin, scheu nicht dei weiten Wege. Denn am Hof von Petersburg ist es int’ressant., Ich trag der Tante meine Bitte vor, die Zarin leiht mir gnädig dann ihr Ohr; und ist das große Staatsgeschäft vorbei, da gibt es viel Erheiterndes, so allerlei!
Ref.: Es schmeckt der Branntwein in jedem Land fein, ob an der Wolge, Duna, Njemen! Mit Branntwein ist es wie mit Mann, man muß davon so dann und wann eine kleine Probe nehmen!
2. Meine Tante wohnt im russischen Reich, die große Katharina. An Macht kommt keine Fürstin ihr gleich, der großen Katharina! Doch da ihr Herz von Holz nicht ist, ist’s einsam auf dem Throne. Auch eine Fürstin gern mal küßt, dem Untertan zum Lohne, Denn am Hof von Petersburg, gibt’s manchen Grenadier, der die Wache halten muß oft vor der Zarin Tür. Und ist es in der Nacht sehr kalt und rauh, tut leid der Grenaider der hohen Frau. Er wird von ihr zum Wodka invitiert, und jeder aus Erfahrung weiß, wo hin das führt! |