| lyric | 1. Es war im Frühling, im lachenden Mai, da kam die Liebe, das Glück für uns zwei. Gingen wir beide vereint Hand in Hand über das weite, blühende Land. Still kam der Abschied, und still kam die Nacht, strahlten die Sterne in leuchtender Pracht, was hat mich plötzlich so unsagbar traurig gemacht? Wenn doch der Abschied nicht wär, dann wär mein Herz nicht so schwer. Ein bange Nacht werd’ ich einsam sein und allein! Mach ich die Augen auch zu, ich finde doch keine Ruh’, und ich wünsche mir: „Könntest du doch bei mir sein!“ Langsam nur wird die Zeit vorüber gehn bis wir morgen uns endlich, endlich wieder sehn! Wenn doch der Abschied nicht wär, dann wär mein Herz nicht so schwer. wozu es ihn gibt wenn man sich von Herzen liebt?
2. Tosende Stürme durchzogen das Land, da gabst noch einmal du mir deine Hand. Sprachst du das Harte: „Geschieden muß sein.“ Ich aber warte und bleibe allein! In meinem Herzen sprang etwas entzwei, lebt wohl, ihr Träume vom ewigen Mai; was einmal war, kommt nie wieder, vorbei ist vorbei! Wenn doch der Abschied nicht wär, dann wär mein Herz nicht so schwer. Denn du gehst heut fort und läßt ganz allein mich zurück! Doch weil das Schicksal es will, bin ich zufrieden und still. Weiß ich auch genau: Mit dir geht mein ganzes Glück! Einsam werd’ ich nun durch das Leben gehn einsam werd’ ich dein Bild im Traum oft vor mir sehn! Wenn doch der Abschied nicht wär, dann wär mein Herz nicht so schwer. |