| lyric | Ich kenn dich nicht, ich liebe dich und kenn' dich nicht Weiß nicht von dir und fühle nur: du gehörst zu mir! Was liegt daran, ob wir bekannt? Was liegt daran? Denn bist du auch im fernsten Land, träum’ ich von dir! Ich sing’ für dich ein Liebeslied, und glaub’, dich z u seh’n, bis dann der Traum im Nichts zergeht, und ich muß gesteh’n: Ich kenn’d ich nicht! Ich liebe dich und kenn’ dich nicht! Weiß nichts von dir und fühle nur: Du gehörst zu mir!
Zärtlich klingt ein Lied und jeder Ton sagt leise: du! Plaudert aus, was ich nicht hören will. Doch in mir ein seltsam Drängen läßt mir keine Ruh’, bricht mein Widerstreben, macht mich still! Und du kommst zu mir; bin nicht mehr allein Ist es nur ein Traum? Kann’s Wirklichkeit sein? Ein Lied erklang, das all mein Sehnen enthält! Doch ich wünschte stets vergebens, daß mir auf dies Lied einmal nur ein Echo Antwort gibt. |