| lyric | 1. Neuer Frühling ist gekommen, neues Laub und Sonnenschein; jedes Ohr hat ihn vernommen, jedes Auge saugt ihn ein. Und das ist ein Blühn uns Sprießen, Waldesduften, Quellenfließen, und die Brust wird wieder weit, Frühling, gold’ne Zeit.
2. Von dem Felsen in die Weite fliege hin, mein Frühlingssang! Über Ströme und Gebreitem durch Gebirg und Blütenhang! Darf nicht wandern, muß ja bleiben, ob’s mich zieh’n auch will und triben; doch so weit der Himmel blaut, singen will ich luat.
3.Wie die Welt auch wechselnd gehe, wie das Schicksal auch mich treibt, komme Glück und komme Wehe, fest doch weiß ich, was mir bleibt: Feste Mut der freien Seele und die freud’ge Liederkehle, Lebenslust und Lebensdrang, goldnes Leben im Gesang. |