| lyric | Muget ir schouwen wen waz dem meien wunders ist beschert? Seht an pfaffen, seht an laien, wie daz allez vert. Grôz ist sîn gewalt. ine weiz obe er zouber künne; swar er vert in sîner wünne, dân ist niemen alt.
Wol dir, meie, wie dû scheidest alle ,ane haz! Wie dû walt und ouwe kleidest und die beide baz! Diu hât varwe mê. „du bist kurzer, ich bin langer“ - alsô strîtents ûf dem anger, bluomen unde klê.
Rôter munt, wie dû dich swchest! lâ dîn lachen sîn. Scham dich daz dû mich an lachest nâch dem schaden mîn. Ist sô verlorner stunde, sol von minneclîchem munde solch unminne ergân.
Scheidt, frouwe, mich von sorgen, liebet mir die zît! Oder ich muoz an fröiden borgen. daz ir saelic sît! Muget ie umbe sehen? sich fröit al diu welt gemeine: möhte mir von iu ein kleine fröidelîn geschehen! |