| lyric | O du schönes Alpenleben! immer droben möcht’ ich sein! Alpenhirt hat freies Leben, Lieber Hirt als König sein! Milch und Brot ist meine Speise, ist die beste Nahrungsweise, ich hab’ alles, was ich brauche, Herz, mein Herz, was willst du mehr!
Wennerglüh’n die Felsenstirnen Und der neue Tag geht auf, wenn die Sonne künnt die Firnen, lass’ der Herd’ ich ihrenLauf, singend zieh’ ich durch die Weide, springendbis zur Tagesscheide. Wenn die Milch im Kessel brodelt, welche Freude, welche Lust!
Wenn die Nacht will niederfallen und die Sonne untersinkt, Lass’ das Alphorn ich erschallen, dass es weithin hallend klingt. Und auf meinen Ruf hernieder steigen alle Kühe wieder. Muhend über grüne Weide nach dem Staffel ziehen sie.
Kommt die Zeit der Talfahrt wieder, von der lieben Alpenhöh’ ziehen wir mit unsrer Herde, ach, der Abschied tut so weh! Lebet wohl,. ihr Bergesmatten und des Waldes kühler Schatten! Kommt der Frühling in die Lande, werden wir euch wiedersehn. |