Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

S'ist alles eitel in der Welt,

Liedtext

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first_lineS'ist alles eitel in der Welt,
lyricS'ist alles eitel in der Welt,
wie ändert’s sich so schnell,
wie uns der heut’ge Tag erzählt
eindringlich, klar und hell.

Im achtzehn fünfzig und sechsten Jahr
am sechsten März geschah’s,
der Herr gab’s zu, es ist fürwahr
ein Unglück ohne Mass.

Im Zeitraum von zwei Stunden sind
der Häuser hundertdrei
zerstört, verflogen in den Wind,
die Kirche auch dabei.

Das arme Volk, es musste fliehn
ins Nachbardorf hinaus,
wie arme Pilger musst’ es ziehn,
in Tränen, Elend, Graus.

Gott hat es uns auf neu’ erhellt,
dass er sei Gott der Herr,
nichts ist in unsre Macht gestellt,
denn alles kann nur Er.

Doch, hat er schweres Leid gebracht,
er macht es wieder gut,
hat Trost und Hilf’ euch zugedacht,
er weiss wohl, was er tut.

Er eilt gewiss trotz Sturm und Braus,
euch nohcmlas beizusteh’n,
und euer ausgebranntes Haus
wird wieder aufersteh’n.

So wolle der allmöcht’ge Gott
das alles machen wahr
und allem Leid und Schmerz zum Spott
euch segnen immerdar.
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
protection ©n/a

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MediaTitelPersonGenreBesetzung
SeiteL'incenid da Tschli 1856
Der Brand von Tschlin 1856
Volkslied / VolksweiseMel.