| lyric | S'ist alles eitel in der Welt, wie ändert’s sich so schnell, wie uns der heut’ge Tag erzählt eindringlich, klar und hell.
Im achtzehn fünfzig und sechsten Jahr am sechsten März geschah’s, der Herr gab’s zu, es ist fürwahr ein Unglück ohne Mass.
Im Zeitraum von zwei Stunden sind der Häuser hundertdrei zerstört, verflogen in den Wind, die Kirche auch dabei.
Das arme Volk, es musste fliehn ins Nachbardorf hinaus, wie arme Pilger musst’ es ziehn, in Tränen, Elend, Graus.
Gott hat es uns auf neu’ erhellt, dass er sei Gott der Herr, nichts ist in unsre Macht gestellt, denn alles kann nur Er.
Doch, hat er schweres Leid gebracht, er macht es wieder gut, hat Trost und Hilf’ euch zugedacht, er weiss wohl, was er tut.
Er eilt gewiss trotz Sturm und Braus, euch nohcmlas beizusteh’n, und euer ausgebranntes Haus wird wieder aufersteh’n.
So wolle der allmöcht’ge Gott das alles machen wahr und allem Leid und Schmerz zum Spott euch segnen immerdar. |