Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Ich hatt' ein feines Schätzelein,

Liedtext

indexcontent
first_lineIch hatt' ein feines Schätzelein,
lyricIch hatt' ein feines Schätzelein,
bei ihm war ich so gern,
und sie wär’ noch heut’ mein Bräutlein,
aber ich musst’ in die Fern’.

Mein Herz will fast verzagen,
ach, kein Mensch es wagen mag,
doch du schweigst und willst nichts sagen,
nichts von unserm Hochzeitstag.

Ich tät’ dich gerne lieben,
wenn dein Wort wahrhaftig wär’,
doch die Angst will mich betrüben,
ach, dein Wort ist schal und leer!

Ein Mädchen zu betrügen,
hab’ ich wahrlich nie gewagt,
niemand hat - ich müsste lügen -
jemals solches mir gesagt.

So weihe mir dein Leben,
deine Rechte sei mir Pfand,
Gott der Herr lässt und erleben,
segnen unsrer Lebe Band.

Sein Jawort hat gegeben
nun mein allerliebster Knab’,
welch’ einherrliches Erleben,
das ich heut’ erfahren hab’!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
protection ©n/a

wird verwendet in

MediaTitelPersonGenreBesetzung
SeiteEu vev' üna marusa
Ich hatt' ein feines Schätzlein
Volkslied / VolksweiseMel.