Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

Tausendmal muss ich mich wudnern,

Liedtext

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first_lineTausendmal muss ich mich wudnern,
lyricTausendmal muss ich mich wudnern,
dass die Welt so strub kann sein,
dass ein Greis von siebzig Jahren
Mucken hatte, noch zu frei’n.

Und so ging er oft spazieren
mit den Jungen hin und her
und begegnete Susanna,
als ob es zufällig wär’.

Sagt, o sagt, Fräulein Susann,
wiôllt einmal heiraten ihr,
nehmit mich, ich kann euch raten,
ich bin reich, o glaubet mir.

Ich hab’ sieben Butterkübel,
doch sie sind zwar alle leer.
Sagt, o sagt, Fräulein Susanna,
herrlich hausen wär’s auf Ehr’!

Auch hab’ ich ’ne schlechte Decke,
ein vermttet Böckchenfell.
Sagt, o sagt, Fräulein Susanna,
hätten wir ein Bettgestetll!

Ein zerfetzes Hemd ich habe
und zum Wechseln auch noch eins.
Sagt, o sagt, Fräulein Susanna,
wär’s zum Kleiden nicht was Feins!

Geh’ nur, du wüster Alter,
hätt’ ich dich gesehen nie!
O so geht, Fräulein Susanna,
mit dem Hemd voll Läusevieh!
language ISO 639deu = german / allemand / deutsch / deutsch
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SeiteIl vewgl da settant'ons
Der Siebzigjährige
Volkslied / VolksweiseMel.