| lyric | Eines Tages spazierte ich hinaus ins Land, als ich mich verirrte hin zum Meeresstrand. Da ich leise, leise Liedchen vor mich sang, ein feine Weise fernher zu mir drang.
Und ein schönes Fräulein kam dann zu mir her: Sag, du Erdenmenschlein, was st dein Begehr? Eine Erdenkehle hat gesungen hier. Diese Erdenseele, die erkkläre mir!
Und ich bat si innig: Sing ein Liedchen fein! Sie antwortet sinnig: Nein, das kann nicht sein! Wennich singen würde - dass ich dir nur sag: alsdann würdest schlafen bis zum jüngsten Tag.
Sie begann zu singen, herrlich, schön und rein, und das himmlisch Klingen drang ins Herz hinein. Was sie sang, mit nichten konnte ich verstehn, doch mir schien’s ein Dichten aus des Himmels Höh’n.
O du Jungfrau schöne, folgen will ich dir, deiner Stimme Töne freund das Herze mir. Mitgift will ich geben wohl viertausend Pfund, o lass mich erleben unsern Liebesbund!
O du Erdenwesen, spar dein Erdengut, es tät’ mir nichts nützen in der kalten Flut. Denn mein Haus ist draussen auf dem Meeresgrund, und dir tät’ es grausen vor dem nassen SChlund.
Kann es denn mit nichten nie und nimmer sein, ach, si muss verzichten ich mit Gram und Pein. Dir, o Jungfrau reine, wünsch’ ich alles Glück, doch für mich das Eine: Komm nicht mehr zurück! |