| lyric | In England in einer schönen Stad ein Jüngling ein liebes BRäutchen hat. Sie liebten sich von Herzen sehr und wollten sich nicht trennen mehr.
Der Vater hörte die neue Mähr’, sein Herz darüber erzürnte sehr: du schlechter, ungerat’ner Sohn, von mir bekommst du deinen Lohn.
„O lieber Vater, so höret michich liebe sie so inniglich, wenn ihr mich zwinget zum Verzicht, darüber, ach, mein Herze bricht.“
Der Vater zürtne nur noch mehr und nahm den Sohn erbärmlich her, er schlug mit Fäusten auf ihn ein, auf dass er sollt’ gehorsam sein.
Der Sohn erzählte es der BRaut, sie weinte sehr un dklagte laut: „Anderer Hilfe kan nicht sein, als dass der Tod uns zwei verein’.“
So gingen sie vereint zum Tod, empfehlend sich dem lieben Gott. Als man sie fand in ihrem Blut, da sah man, was da Unrecht tut.
Denn auch die Eltern bald darauf beschlossen ihres Lebens Lauf. Grässlich war ihres Lebens Ziel. So endet dieses Trauerspiel.
Drum Eltern, Liebe und Gewalt verträgt sich nicht in der Gestalt, erzwingt es nicht, denn jeder weiss: das Höllenfeuer brennet gar heiss. |