| lyric | Es war einmal ein Venner jung und fein, er hätte gerne wollen frei’n, jufifalla riorella, jufifallariorola. Und da ging er nach Chur hin aus und spazierte ein und aus.
Auf der Höhe des Balkons sah er die Tochter des Barons. „O du schöne Jungfrau jung und schön, wollen wir nicht zum Tanze gehn?“
Die Baronesse ging zum Tanz mit dem Venner im Wichs und Glanz. Als der erste Tanz gemacht hatte er sie schon gefragt.
Als vorüber war der zweite, waren verlobt auch schonsie beide. Aber nach dem dritten Tanze reute sie doch schon das Ganze.
Und sie ging in den Gang hinaus, löschte die Tränen mit Schmerzen aus. Sagte der Vater: „Du dummes Kind!“ So geht’s Leuten die blinde sind!“ |