| lyric | So hört einmal, so hört einmal, den Fall, der mir geschehen. Ich ging zur Liebsten mein, sie zu grüsse lieb und fei und sie zu sehen.
Ich ging zu ihr die Türe war geschlossen. Ich wollt’ sie nun öffnen schnell, es gelang mir nicht auf der Stell, der Riegel war gestossen.
Ich kehrte um und nahm die andre Strasse, durch den Stall ging ich hinein, an der Türe lauscht’ ich fein - dass ich erblasse.
So war nun drin ein andres liebes Mädchen, sie sassen Hand in Hand und redete allerhand: Süsses, liebes Schätzchen!
Wenn’s das nur wär jedoch es war viel minder, denn wie ich mich getraut, durchs Schlüssellocih geschaut, da nahten sich die Münder.
Doch so vielmal sich küssten auch die beiden, „Bist die liebste mir auf Erden, willst du nicht de Meine werden?“ Sie tat es gerne leiden. |