| lyric | Die Waffen sind die Ahlen, die Leisten sind mein Heer, mein Werk, das sind Sandalen und Schuh’ und Stiefel schwer. Zuerst muss ich ermessen, ob krumm nicht sei der Fuss, und dann kann ich erst messen, wie lang er werden muss.
Das Pfeifen mich begleitet, der Stuhl, das ist mein Thron, der Streicher ist mein Szepter, und König bin ich schon. Ich schneide Schäft’ und Sohlen aus Leder – sieh mal an! – Doch hab’ ich nichts gestohlen, wie einst Crispin getan.
Das Leder muss ich klopfen, der Stein geht fast entzwei, man muss die Ohren stopfen, wird närrisch fast dabei. Dann muss ich fleissig nähen mit Borsten und mit Draht, die Sohlen auch versehen mit Nägeln oder Naht.
Mein Handwerk, ja, ist prächtig, es macht mich herrlich froh, ob’s Pech auch niederträchtig, mein Herz brennt lichterloh. Es lebe die Gesellschaft! Das Handwerk lebe hoch! Herunter mit der Herrschaft! Herr Schuster bin ich doch! |