| lyric | 1. Wie hat's ein kleines Kind so gut! Es steht in seines Vaters Hut, Die Mutter trägt es auf dem Arm Und hegt es lieb und hält es warm.
2. Laum daß es früh die Sonne weckt, Ist auch sein Tischlein schon gedeckt, Und wird es müd’ und kommt die Nacht, Ist längst sein Bett zurecht emacht.
3. Es weiß von Sorgen nichts und Müh’n, Darf gleich der Rosenknopse blüh’n Die sich am Licht entfalten soll, Still, lieblich und geheimnsvoll.
4. Und seh’ ich wo solch liebes Kind, Tret’ ich ihm nah und schau geschwind Ihm in die Augen tief hinein, Als müßte drin der Himmel sein.
5. Und immer denk’ ich dann zurück An meiner eignen Kindheit Glück, Und ach, an sie, die mich gepflegt Und treu bewacht und lieb gehegt. |