| lyric | 1. Immer wenn man sieht den guten Friedrich, jammert er „Das Leben ist so widrig!“ Aber gestern Nacht hat er so gelacht, als hätt’ einen Treffer er gemacht! Wie er ins Hotel nach Haus gekommen, hat er eine falsche Tür genommen, wo das schöne Fräul’n Helene grad’ im Bade saß. Da rief er in heller Ekstas’:
Ref.: Ich hab das Fräul’n Helen baden sehn, das war schön! Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn! Und wenn sie ungeschickt tief sich bückt – so, da sieht man ganz genau bei der Frau – oh!
Ich hab das Fräul’n Helen baden sehn, das war schön! Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn! Man fühlt erst dann sich recht als Mann, wenn man beim badengehn Waden sehn kann!
2. Unser Freund, der nahm zur Frau Helene, doch die Waden, welche einst so schöne, schlank und zart und süß, würden später mies und so dick wie vom Klavier die Füß! Geht die Gattin heut ins Badezimmer, schuat der Mann sich nicht mehr an die Trümmer, sondern weise schließt er leise ihr die Tür und spielt am verstimmten Klavier: |