Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

1. Emil Schulz aus gutem Hause,

Liedtext

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first_line1. Emil Schulz aus gutem Hause,
lyric1. Emil Schulz aus gutem Hause,
trank bei Frau Geheimrat Krause
Sekt und so.
Als er dann nach Hause wankte,
und von Sekt und Liebe schwankte,
war er froh.
Da plötzlich blieb er steh’n vor seinem Haus,
er wurde blaß und rief erschrocken aus.

Ref.: Was will der Mann da, auf der Veranda,
bei Fräulein Liesbeth nachts um zehn?
Ich glaub’’ den Mann da, auf der Veranda,
hab’ ich schon irgend wo gesehn.
Will er ganz harmlos bei der Liesbeth die Kakteen begießen,
er wird doch gottbehüte nicht mit dem Revolver schießen.
Was will der Mann da, auf der Veranda,
ich habe NAgst, der Liesbeth könnte was gescheh’n.

2. Emil Schulz war plötzlich müchtern
und er rückte langsam schüchtern
näher ran.
Da sah er Geheimrat Krause,
hier in einem fremden Hause,
denk mal an!
Was Rundes, Nacktes glänzt im Mondenschein,
das konnte nur Herr Krauses Glatze sein.

3. Neulich wieder sprach Frau Krause,
komm mein Mann ist nicht zu Hause
wenn ich schlaf.
Ach, er hat so viele Kunden,
und jetzt macht er Überstunden,
so ein Schaf!
Doch Emil hat ganz heimlich nur gedacht:
Ich weiß, wo er die „Überstunden“ macht!
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