| lyric | 1. Bethlehems Glocken klinge, eine tut obenaus schwingen. Tretet ans Fenster und schauet all’, dort liegt ein Kindlein in armen Stall! Was gibt’s, o Glocken sprecht, was gibt’s? Die Engel selbst die läuten so laut in Bethlehem. Wohin treibst du deine Herde, Hirte sag, wohin so eilig? Hin zur Krippe bring dem Kinde Käse ich und Wein und Butter! Was gibt’s, o Glcoken sprecht, was gibt’s? Die Engel selbst die läuten, so laut in Bethlehem.
2. Bethlehems Glocken klingen, zwei sind's, die obenaus schwingen. Tretet ans Fenster und sehet all', Gott ward geboren in armem Stall! Was gibt's, o Glocken sprecht, was gibt's? Die Engel selbst die läuten so laut in Bethlehem. Wohin gehst in später Nacht du, Hirt, wohin eilst du, o sags mir! Zu dem Kinde bring mein Herz ich, Will es Gott zu Füßen legen. Was gibt's, 0 Glocken sprecht, was gibt's? Die Engel selbst die läuten so laut in Bethlehem.
3. Bethlehems Glocken klingen, drei sind's, die obenaus schwingen, die werden läuten in tiefer Pein, wenn einst das Kind wird gekreuzigt sein. Was gibt's, o Glocken sprecht, was gibt's? Die Engel selbst die läuten so laut in Bethlehem. Wohin gehst du, Schäfer, sag an, leuchtend stehn die Stern' am Himmel! Zu dem Kinde in der Krippe, sterben solls mit ihm mich lassen! Was gibt's, o Glocken sprecht, was gibt's? Die Engel selbst die läuten so laut in Bethlehem. |