Liedersammlung des Zürcher Chorliederverlag

am tag won i uf d' wält bi cho

Liedtext

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first_lineam tag won i uf d' wält bi cho
lyricam tag won i uf d' wält bi cho
si hei mers speter gseit
da het my mueter grad daheim
e suppe gschir verheit
und sider ischs mys herte los
bis a mys läbesänd
als wo mir i d’finger chunnt
verbricht mer i de händ

i cha mer müe gäh win i wott
es n¨tzt mer alles nüt
was geschter no isch gsy isch
i tuusig bitze hütt
di schärbehüüfe won i hinderla
die rede bänd
alls wo mir i d’finger chunnnt
verbricht mer i de händ

i hane emal es meitschi gchennt
s’isch truurig aber wahr
es meitschi ganz us porzellan
mit rabeschwarze haar
uf einisch isch es zuer mer cho het gseit:
jitz isch es z’änd
alls wo mir i d’finger chunnt
verbricht mer i de händ

und won i’s du zum letschten abschid
a mys härz ha trückt
da han i’s z’fescht umarmet
und vor liebi grad erstickt
i has nid äxtra gmacht
dir chöint mers gloube sackermänt
alls wo mir i d’finger chunnt
verbricht mer i de händ

si hei mi vor e richter gstellt
und hei mi geschter ghänkt
und won i scho bi ghanget
da uf ds mal wär hätt das tänkt
da het dr strick la gah
im allerletschischte moment
alls wo mir i d’finger chunnt
verbrichtt mer i de händ

und sider blyben i vagant
und mache lieber nüt
dir wärdet das begryffe
drum syt güetig liebi lüt
und gryffeet ou i ds’portmonee
und gäht e mildi spänd
alls wo mir i d’finger chunnt
verbricht mer i de händ
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