| lyric | 1. Was händ die Zuger und Urner gethan? Sie wollen ein Zug gen Morea han, gen Moreawollen’s dingen; sie wollen dingen achttausend Mann, wider die Türken wolln’s kriegen.
2. Sey zugend durch’s Frei Ambt hinab, sey funden da manchen jungen Knab, sey ließen all roth bekleiden; sey faren über den Zugersee, sey lügen umhen und das thut weh; he, der Kireg möcht manchem erleiden.
3. Der eint Hauptmann zum andern seit: „heut wend wir noch genUri hinein, wir müssen tapfer laufen.“ Der eint Hauptmann zumandern sprach: „he, die Gsellen wend wir verkaufen, die Gsellen wend wir verkaufen.“
4. Sey zogen über den Gotthard auf, die jungen Soldatenn schruen überlaut, es wollt sey all schier g’reuen. Der ein gut Gsell zum andern sprach: „he, keim Hauptman ist nimmermehr z’trauen, kein Hauptman ist nbimmermehr z’trauen.“
5. Seh fahren über den Langen See, sey sehen das Vaterland nimmer mehr, sey thäten all schier weinen. Der ein gut Gsell zum andern sprach: „he, wären wir nummen daheimen, wären wir nummen daheimen!“
6. Und wie sie kamen zu der Meerstrangen, es thät die Schweizerknaben bangen, „wie weit münd wir von hinnen, wann ich gedenk an’s Vaterland, he mein Herz mächt mir zerspringen, mein Herz möcht mir zerspringen.“ |