| lyric | 1. Die bauern von St. Pölten darzu die ganze G’mein, die ritten auf ein Hochzeit, ihr keiner blieb daheim.
hudeldidelde,
die ritten auf ein Hochzeit, ihr keiner blieb daheim.
2. Sie ritten alle Hengste nur einer eine Mär, der Richter einen Esel, der weiser war als er.
2. Da huben’s an zu rennen wohl über Stein und Stöck, der Bräut’gam war der vörderst in seinem blauen Rock.
3. Dann gingen sie zur Kirchen mit Braut und Bräutigam, darmit die beiden tuen dörft’n, was sie schon längst [lang] getan.
4. Hernach täten sie trinken einen süessen sauren Wein, da wollt ein jeder Flegel der nächst beim Fasse sein.
5. Und als sie waren trunken, da huobens ein Hader an, sie schluogen sich die Bauch und Nas’ mit Stühlen, Glas und Pfann.
6. Sie schluogen sich die Schädel blau, grün und bluotigrot, sie schluge sich dann überhaupt allesambt ganz mausetot.
7. Und vonn der ganzen G’meine ein einziger blieben ist, das war des Richters Esel, der lachet auf dem Mist. |