| lyric | 1. Rhetus bin ich, der alte, der ich mit heldenmuot So viel und mannigfalte gewagt lyb, guot und bluot, biß dß ich bracht zuwegen dem lieben Vaterland, durch Gottes hülff und segen den edlen fryen stand.
10. On rächen, erlangten, wie hab ich erlitten so manche schwäre not, wie offt hab ich gestritten, biß auf das bluot so rot! wie hab ich ußgestanden so manchen suren wind, biß ich uß solchen banden erlöset wyb und chind.
11. Da thet sich mancher schnyden der mir griff in den bart, sy mochten’s nit erlyden, die finger waren z’zart; das haar, das thet sy stechen, es war in’ vil zu grob, so offt sy’s wollten rächen, erlangten’s wenig lob.
14. In rosen tuond ir sitzen, da ewre väter alt so offt hand müeßen schwitzen sich wehren wider gwalt; die hans euch hinterlassen ganz reyn und unverseert ein kleynott über d’maßen, vom lieben Gott bescheert.
15.a Das sollt ir wol betrachen, ir meine lieben kind, die fryheit nit verachten, darin ir khommen sind: was eware frummen alten mit irem schweiß und bluot gewonnen - tuot’s erhalten mit ritterlichem muot!
Ders euch verehren tuot, der halts noch mit den alten, doch niemand z’leid noch z’trutz, das wünscht Adam Saluz. |