| lyric | 1. Wie schön, wie schön willst du dich schmücken, mein liebes Tal, so spät im Jahr! Mit gholdem Grün mich noch beglücken, mit zarten Frühlingsblumen gar! Ich ahn’ es wohl: So schön, mein Tal, bist heuer du das letzte Mal.
2. So lau und lieblich weh’n die Winde, und alte Träume werde wach; doch sieh’, wie sinket von der Linde dort Blatt um Blatt mit leisem Ach! Wie bald, wie bald ist alles kahl; doch schön oist’s noch das letzte Mal.
3. Fort träum’ ich, fort die schönsten Träume, mein Tal mit dir und trau’ auf Gott, rast auch der Sturm durch alle Bäume, nicht wird mein froher Mut zu Spott! Fort fing’ ich bge des Winters Qual: Wir schön war’s doch das letzte Mal. |